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Zukunft der hessischen Schulen ist nicht rosig - sie ist schwarz

Die Studie ‚Prognose der Schülerzahl und des Lehrkräftebedarfs an allgemeinbildenden Schulen in Hessen bis 2030‘ des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie ermittelte einen deutlichen Lehrkräftebedarf bis zum Jahr 2030. Dazu erklärt Gabi Faulhaber, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im hessischen Landtag:

„Auf dem Feld der Bildungspolitik betreibt die Landesregierung Augenwischerei im großen Stil. Sie jongliert mit geschönten Schülerstatistiken und mogelt mit unqualifizierten Aushilfskräften und pensionierten Lehrerinnen und Lehrern den Lehrkräftemangel weg. Überlastung der Lehrkräfte und Schulleitungen werden unter den Teppich gekehrt. Das ist die traurige Wahrheit nach fünf Jahren schwarzgrüner Bildungspolitik.“

Doch so dürfe es nicht weitergehen, denn schon 2030 würden 10.000 Lehrerinnen und Lehrer in Hessen fehlen, so Faulhaber. Und diese fehlten nicht etwa, um ausgerufene Ziele wie Ganztag oder Inklusion umzusetzen, sondern lediglich um die seit Jahren betriebene Mangelpolitik in den Schulen fortzusetzen.

Faulhaber: „Die Arroganz, die hinter der Taktik ‚Nichts sehen, nichts hören, nichts wissen‘ steckt, ist für Lehrerinnen und Lehrer, für Eltern und für eine engagierte Schülerschaft unerträglich. In keinem anderen Bundesland gehen so viele Lehrkräfte aufgrund von Berufsunfähigkeit in Frührente. In keinem anderen Bundesland existiert eine höhere Wochenarbeitszeit für Beamtinnen und Beamte – und in keinem anderen Bundesland werden tausende Hilferufe allenfalls dadurch zur Kenntnis genommen, dass Disziplinarverfahren gegen streikende Lehrerinnen und Lehrer eingeleitet wurden.“