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Torschlusspanik im Kultusministerium: Schwarzgrüne Bildungspolitik bleibt ein Trauerspiel

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz des hessischen Kultusministers Alexander Lorz (CDU) zur Entlastung an Schulen erklärt Gabi Faulhaber, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Man weiß nicht, ob man angesichts der heute vorgestellten ‚Entlastungsmodelle‘ an hessischen Schulen lachen oder weinen soll. Seit Jahren wenden sich tausende Lehrkräfte und Schulleitungen verzweifelt an den Kultusminister, weil die Arbeitsbedingungen an den hessischen Schulen sich drastisch verschlechtert haben und Überlastungen, Berufsunfähigkeit und ein hoher Krankenstand die Folgen sind. Und was geschah in den letzten Jahren von Seiten des Kultusministeriums? Nichts.“

Und nun, sechs Tage vor der Landtagswahl in Hessen, kündige Lorz in einer Pressekonferenz an, im Rahmen von Modellprojekten eine Übernahme von Verwaltungsaufgaben voran bringen zu wollen, um Schulen zu entlasten, so Faulhaber.

„Wer jetzt denkt ‚besser spät als nie‘, wird schnell merken, dass dies nicht zutrifft. Denn die zwei Modellprojekte sind eher ein Witz, als ein Entlastungsmodell: In Fulda und im Landkreis Fulda erhöhen Schulsekretärinnen an sechs Schulen ihre Arbeitszeit, im Main-Kinzig-Kreis sollen an zwei Standorten drei Sachbearbeiter unter anderem Verwaltungsaufgaben mit übernehmen. Dauer des Projekts? Weiß man noch nicht! Gesamtausgaben? Höchstens 150.000 Euro. Das Ganze ist ein billiger Versuch, kurz vor dem Wahltermin vermeintlich für Entlastung zu sorgen. Tatsächlich ist es noch nicht mal der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein.“