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Mängelbetrieb Schule: Selbstlob der schwarzgrünen Landesregierung ist völlig fehl am Platz

Anlässlich des heute in der Frankfurter Neuen Presse erschienenen Interviews mit Kultusminister Alexander Lorz (CDU) erklärt Gabi Faulhaber, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

Seit fast fünf Jahren ist Alexander Lorz Kultusminister – zuvor war er Staatssekretär im Ministerium. Wie kann es dann sein, dass er Kritik der Landesschülervertretung (LSV) als eine völlig neue Situation darstellt? DIE LINKE arbeitet genau wie die anderen Oppositionsfraktionen seit Jahren eng mit der LSV zusammen und kennt deren Positionen und Forderungen. Dem Kultusminister würde ein Blick auf die Homepage des LSV gut tun, auf der er die letzten Pressemitteilungen nochmal nachlesen kann. Auch das ein oder andere persönliche Gespräch mit Kritikerinnen und Kritikern wäre hier hilfreich.“

Allen Ernstes behaupte die schwarzgrüne Landesregierung, Grundschulen und Schulleitungen zu entlasten, so Faulhaber. Unzählige Überlastungsanzeigen fielen dabei unter den Tisch.

„Lehrerinnen und Lehrer sind an den Grenzen der Belastbarkeit angekommen. Und dies schon länger. Zu behaupten, mit maximal einer halben Stelle Schulsozialpädagogik pro Schule finde eine wirkliche Entlastung statt, ist eine Zumutung. Die Umsetzung der Inklusion sowie mehr Ganztagsangebote und eine bessere Integration sind nur drei der großen Baustellen, mit denen die Lehrkräfte allein gelassen werden. Und in den Grundschulen werden sie nicht einmal gerecht bezahlt.

Hinzu kommt noch, dass der hausgemachte Lehrermangel die Situation drastisch verschärft. Aber auch hierfür will von der Regierungsseite niemand die Verantwortung übernehmen.“