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Lobbyismus und kommerzielle Werbung haben an Hessens Schulen nichts zu suchen

Anlässlich der unlauteren Werbeaktionen des Möbelhauses ‚Porta‘ unter dem Motto ‚Helm auf‘ an hessischen Grundschulen erklärt Gabi Faulhaber, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Schon bei der Novellierung des hessischen Schulgesetzes 2017 ist das Thema  heftig diskutiert worden. Die Befürchtungen kritischer Experten haben sich nun leider bewahrheitet: Kommerzielle Werbung an hessischen Schulen ist problemlos möglich und wird vom Kultusministerium ignoriert – wie viele andere Probleme auch.“

Es sei in keiner Weise akzeptabel, wenn ein Möbelhaus die Verkehrserziehung an Grundschulen mit breitem Banner bestücke und Gutscheine für Fahrradhelme verteile, die Schülerinnen und Schüler dann erhalten sollten, wenn sie das Möbelhaus besuchten, so Faulhaber.

„Obwohl diese Vorfälle schon längst dokumentiert und durch die Presse öffentlich gemacht worden sind, will Kultusminister Alexander Lorz (CDU) das Ganze unter dem Deckel halten. Die Behandlung des Themas im heutigen kulturpolitischen Ausschuss soll im ‚nicht öffentlichen Teil‘ erfolgen. Daher unterstützt DIE LINKE die Forderung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, endlich eine neutrale Monitoringstelle einzurichten.“


Gabi Faulhaber
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