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Krieg gegen Afrin: Verherrlichung durch Ditib ist inakzeptabel

Anlässlich der Berichte über Kriegspropaganda auf Facebook-Seiten von hessischen Ditib-Moscheegemeinden erklärt Gabi Faulhaber, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Es macht mich fassungslos, dass auf Internetseiten von hessischen Ditib-Moscheen ein Krieg verherrlicht wird, der ganz offensichtlich völkerrechtswidrig ist. Die Türkei greift in Syrien mit Afrin eine Region an, die vom Krieg bislang weitgehend verschont geblieben war. Jeder weiß, dass es dem Erdogan-Regime nicht um Terror-Bekämpfung geht, sondern darum, die kurdischen Staatstrukturen in dieser Enklave zu zerstören.“

Die Intervention der Türkei in Syrien sei ein Akt der militärischen Aggression, so Faulhaber. Dass dieser Kriegseinsatz nun derart gutgeheißen werde, sei absolut inakzeptabel.

„Ditib muss aufhören, den Angriff der türkischen Streitkräfte auf Afrin zu verherrlichen. Er bringt Leid über die Bevölkerung. Zahlreiche Menschen, darunter viele Zivilisten, müssen diesen Angriff mit dem Leben bezahlen. An diesem Krieg ist nichts zu beschönigen. Es ist erstaunlich, dass ein Verband, der vordergründig ein religiöser ist, das offensichtlich anders sieht.“