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Enquetekommission Bildung: Nun müssen den Worten auch Taten folgen

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz der Landesschülervertretung (LSV), des Landeselternbeirates (LEB) und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zum Abschlussbericht der Enquetekommission Bildung ‚Kein Kind zurücklassen‘ erklärt Gabi Faulhaber, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag:

„Nach dem gescheiterten Bildungsgipfel ist es sehr erfreulich, dass die Enquetekommission Bildung in zahlreichen Expertenrunden viele wichtige und pädagogisch moderne Arbeitsaufträge an die schwarzgrüne Landesregierung erarbeitet hat. Nun muss der Kultusminister auch zeigen, dass gehandelt wird. Da sind wir noch skeptisch, denn bisher tat sich Alexander Lorz (CDU) mit Unwissenheit und Ignoranz hervor.“

Sehr deutlich sei der Handlungsbedarf bei den Themen echter Ganztagsschulausbau, Digitalisierung und Weiter- und Fortbildung von Lehrkräften geworden, so Faulhaber.

„Sehr erfreulich ist die wichtige und keineswegs neue Diskussion um die Auslese nach der vierten Klasse in ein ausuferndes und wenig durchlässiges mehrgliedriges Schulsystem. Längeres gemeinsames Lernen wurde von der LSV, dem LEB und der GEW gefordert. Auch DIE LINKE stellt diese Forderung schon lange auf. Es bleibt nun abzuwarten, wann die ersten Änderungen des Schulgesetzes auf Basis des Abschlussberichts erfolgen.“