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DIE LINKE fordert: Rasseliste abschaffen – Beißvorfälle effektiv verhindern – Tierschutz verbessern

Anlässlich der Einreichung eines Antrags der Fraktion DIE LINKE zur Abschaffung der Rasseliste in Hessen erklärt Gabi Faulhaber, tierpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Rasselisten spiegeln Sicherheit vor, schützen aber nicht vor Beißvorfällen. Mehrere Studien haben ergeben, dass auffälliges und aggressives Verhalten eines Hundes nicht mit dessen Rasse zusammenhängt, sondern dass Verhaltensauffälligkeiten in den Erfahrungen eines Hundes begründet sind. Deshalb ist ein Maßnahmenkatalog sinnvoll, der auf verantwortungsbewusste und sachkundige Tierhalter ausgerichtet ist.“

Rasselisten würden dem berechtigten Sicherheitsinteresse der Bürgerinnen und Bürger nicht gerecht, so Faulhaber. Keine Hunderasse sei per se gefährlicher als eine andere. Für Hessen könnten die Regelung in Thüringen oder in Niedersachsen Vorbild sein. Ein Sachkundenachweis sei eine effektive präventive Maßnahme.

Faulhaber: „Ebenso ist eine Pflicht zur Kennzeichnung und Registrierung von Hunden sinnvoll. Die Registrierung sollte kostenlos sein und in einem geeigneten Haustierregister, wie beispielsweise bei TASSO e. V. erfolgen. Dies würde auch eine rasche Rückvermittlung entlaufener Hunde ermöglichen. Notwendig sind auch eine Haftpflichtversicherungspflicht sowie ein verpflichtender Wesenstest für auffällig gewordene Hunde.  Flankierend muss die ausschließliche oder überwiegende Zwinger- und Anbindehaltung von Hunden verboten werden und die Hundezucht in einem Heimtierschutzgesetz geregelt werden.“