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Belastungsanzeigen an Schulen werden ignoriert: Schwarzgrüne Wegduckerei grenzt an unterlassene Hilfeleistung!

Anlässlich der heutigen Debatte um die Bedingungen an Schulen und die Arbeitsbelastung von Lehrkräften, erklärt Gabi Faulhaber, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Das schwarzgrüne Fantasiegeplauder über eine blühende Schullandschaft ist für jede Lehrerin und jeden Lehrer, für jede Schulleitung und für viele Eltern und Schülerinnen und Schüler ein Schlag ins Gesicht! Die Zusatzaufgaben, die Lehrkräfte zu bewältigen haben, sind nicht mehr zu schaffen. Die Arbeitszeitverkürzung um eine Stunde existiert nur auf dem Papier, denn schon vorher war das Pensum, das Lehrkräfte und Schulleitungen zu bewältigen haben, im Rahmen der vertraglichen Arbeitszeit nicht zu schaffen.“

Eine Studie über die Arbeitsbelastung von Lehrkräften aus Niedersachsen habe Erschreckendes ans Licht gebracht. Beispielsweise seien über die Hälfte aller Lehrerinnen und Lehrer überzeugt, das Rentenalter unter diesen Arbeitsbedingungen nicht gesund erreichen zu können, so Faulhaber.

„Und es stehen noch größere Herausforderungen bevor: die neue Bertelsmann-Studie prognostizierte bundesweit einen Bedarf – allein für die Grundschulen – an 35.000 Lehrerinnen und Lehrern bis 2025. Die CDU wird ja wohl nicht bestreiten, dass Hessen in Deutschland liegt und somit Teil dieser Studie ist. Es wäre also höchste Zeit, sich der Realität endlich zu stellen!

Mehr Belastung muss auf der anderen Seite zu mehr Entlastung führen, doch in Hessen geschieht genau das Gegenteil. Und was machen die Verantwortlichen? Sie ducken sich weg und leugnen die Realität. Belastungsanzeigen werden vom Kultusministerium standardmäßig ignoriert – Anhörungen werden verweigert. Das ist schäbig und im größten Maße verantwortungslos!“