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Al-Wazir ist Spielball der Billigfluglinien

Landtagsabgeordnete der LINKEN fordert striktes Nachtflugverbot

Neben der Bürgerinitiative Luftverkehr Offenbach (BIL) kritisiert auch die Landtagsabgeordneten der LINKEN, Gabi Faulhaber, den hessischen Verkehrsminister Al-Wazir (Grüne). Die erste Vorsitzende der BIL, Ingrid Wagner, hatte Al-Wazir vorgeworfen, die Verstöße gegen die Nachtflugbestimmung zwar als unhaltbar zu bezeichnen, aber nicht angemessen zu handeln.

Faulhaber sieht Al-Wazir in der Pflicht endlich gegen die Landungen nach 23 Uhr auf dem Frankfurter Flughafen vorzugehen und sich nicht weiter zum Spielball der Billigfluggesellschaften zu machen. „Neben dem Verkehrsminister schaut auch Flughafenbetreiber Fraport tatenlos zu, wie Billigfluggesellschaften Gesetze und Regelungen zum Schutz von Menschen und Natur übertreten. Jeder kann sehen und hören, dass das Nachtflugverbot ausgehebelt wird und dies zum Geschäftsmodell der Billigfluggesellschaften gehört“, so Faulhaber.

Da Fraport nicht gewillt sei, das Nachtflugverbot durchzusetzen, müsse die Politik endlich handeln. Als Lösung schlägt die Landtagsabgeordnete deshalb vor, dass das Verkehrsministerium unverzüglich prüfe, inwieweit Fluggesellschaften, die ständig nach 23 Uhr landen, die Landeerlaubnis entzogen werden kann.

DIE LINKE fordere seit jeher eine Deckelung der Flugbewegungen auf 380.000 pro Jahr und ein echtes, achtstündiges Nachtflugverbot statt Wachstum um jeden Preis. So habe der Ausbau des Frankfurter Flughafens letztendlich nur zu Überkapazitäten geführt, die nun durch den Unterbietungswettbewerb der Billigflieger ausgenutzt würden.


Gabi Faulhaber
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